KULTURARBEIT - NEUSTART NACH DER PANDEMIE

Zusammenstehen. Gemeinsam Lösungen entwickeln. Verantwortung für einander übernehmen! Nur so gehen wir aus der aktuellen Krise gestärkt hervor. Was nach wie vor fehlt, ist die angemessene Berücksichtigung der Sichtweise aus der betrieblichen Praxis. Im Rahmen unserer virtuellen Veranstaltungsreihe widmen wir uns als Sozialpartner Arbeitgeber im Dialog gemeinsam mit Ihnen Aspekten einer Post-Corona-Strategie jeweils eines einzelnen Themenbereichs.

Die Kulturbranche liegt derzeit am Boden und könnte zu den letzten gehören, die zur Normalität zurückkehren kann. Doch was ist das neue Normal? Am 25. Februar 2021 diskutierten wir u.a. mit Star-Musiker und Produzent Till Brönner, Katja Lucker, Managing Director, Musicboard Berlin GmbH, sowie Dr. Carsten Brosda, Hamburgs Senator für Kultur und Medien und Präsident des Bühnenverein Deutschlands: Was ist die Realität heute? Was sind die Bedürfnisse morgen? Für einen Kulturwandel im doppelten Sinn braucht es feste Bretter, auf denen man stehen und spielen kann.

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Jeder von uns weiß, dass der Lockdown für viele Branchen sehr hart ist – für Künstler und Kulturschaffende ist er aber besonders schlimm. „Viele Künstler wissen nicht, wofür sie noch üben“ – diese Aussage von Jazz-Musiker Till Brönner macht wohl jeden von uns traurig. Wir alle vermissen es, ins Theater, in die Oper oder ins Konzert zu gehen. Natürlich gibt es mittlerweile die Möglichkeit, Kunst auch virtuell zu konsumieren, aber das ist nicht das Gleiche. Kultur live zu erleben und den Zauber zu spüren – dafür gibt es keinen Ersatz.

Diese Diskussionsrunde hat uns alle auf unterschiedliche Art & Weise berührt und inspiriert. Wir haben darüber gesprochen, wie staatliche Hilfen und angepasste Hygienekonzepte ankommen und was sie überhaupt bringen – und was uns Kultur eigentlich wert ist.

Wir alle waren uns einig: Kultur darf nicht unter den Teppich fallen! Und die gesellschaftliche Relevanz von Kultur muss wieder in den Blickpunkt gerückt werden. #ArbeitBeschäftigtUns

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