

BDA-Hauptgeschäftsführer Steffen Kampeter zu den Ergebnissen der DGB-Rentenkommission:
DGB-Konzept blendet demografischen Wandel aus und ignoriert Frage der Finanzierbarkeit
Berlin, 26. Juni 2026. „Das DGB-Rentenkonzept ist eine Auflistung gewerkschaftlicher Träume, aber kein taugliches Reformkonzept. Der demografische Wandel wird genauso ignoriert wie die Frage der Finanzierbarkeit.
Der DGB setzt weiter auf teure Frühverrentung, deren soziale Ungerechtigkeit die Alterssicherungskommission soeben überzeugend dargelegt hat. Wer zunehmende Lebenserwartung nur für einen noch längeren Ruhestand verwenden will, hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Die einzige Antwort, die dem DGB auf die zunehmende Alterung der Gesellschaft einfällt, sind noch höhere Beiträge und Steuermittel für die Alterssicherung.
Die Zusatzkosten der DGB-Vorschläge wären gewaltig. Sie lägen kurzfristig bereits bei mehr als 50 Mrd. Euro. Wenn das Rentenniveau, wie vom DGB perspektivisch angestrebt, in zehn Jahren auf 53 Prozent steigt, wären es sogar mehr als 130 Mrd. Euro.
Alterssicherung ist nur dann verlässlich, wenn sie auch dauerhaft bezahlbar ist. Für das DGB-Konzept gilt das leider nicht. Es macht ein finanzielles Fiasko in der Rentenversicherung wahrscheinlicher.“



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