Unternehmen in Deutschland sind attraktive Arbeitgeber

Das Wissen und die Kompetenz der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind die wichtig-ste Ressource für die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft. Die Gewinnung und Bindung qualifizierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – auch mit Familienverantwortung – , ihre Motivation sowie die Förderung ihrer Leistungsfähigkeit stehen daher im Mittelpunkt der betrieblichen Personalpolitik.

Die Arbeitgeber schaffen durch Instrumente der betrieblichen Personalpolitik einen Rahmen, der sich an betrieblichen Gegebenheiten orientiert und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Lage versetzt, ihre Beschäftigungsfähigkeit über eine möglichst lange Erwerbsbiografie hinweg zu erhalten und gemeinsam mit den Führungskräften die Unternehmensziele zu erreichen.
 

Der Erfolg der betrieblichen Personalpolitik in den Unternehmen zeigt sich nicht zuletzt in den Arbeitsbedingungen und ihrer Einschätzung durch die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Die Arbeitsbedingungen sind in Deutschland bereits sehr gut und werden stetig verbessert, wie nicht zuletzt die hohe Motivation der Beschäftigten belegt. Studien ermitteln für Deutschland – auch im internationalen Vergleich – Spitzenwerte bei der Zufriedenheit mit den Arbeitsinhalten und der Sinnhaftigkeit der Tätigkeit. Arbeit Made in Germany steht nicht nur für exzellente Produkte, sondern auch für exzellente Arbeitsqualität.

Sie möchten mehr darüber wissen, wie Arbeitgeber gute Arbeit gestalten und einen Einblick in die Praxis erhalten? gibt einen Überblick, wie Arbeitgeber und Unternehmen die Arbeitsqualität in Deutschland bewusst und positiv gestalten – egal ob als Großkonzern, mittelständisches Unternehmen oder Kleinbetrieb.

Praxisbeispiele von Unternehmen und Handlungshilfen bietet u. a. das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung
Nicht nur die Unternehmen, sondern auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für den Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit verantwortlich und die Bedeutung von lebenslangem Lernen und der eigenen Gesunderhaltung erkennen und dementsprechend eigeninitiiert handeln. Maßnahmen der betrieblichen laufen z. B. ins Leere, wenn der Gedanke an die eigene Gesundheit im privaten Bereich nur eine untergeordnete Rolle spielt.
 
Der demografischer Wandel erfordert aktives Handeln der Unternehmen
Die betriebliche Personalpolitik steht vor großen Herausforderungen: Die Bewältigung des demografischen Wandels und des daraus resultierenden Mangels an Fach- und Führungskräften steht dabei an erster Stelle. Die Personalpolitik muss diese Entwicklungen aufgreifen und die notwendigen Veränderungen aktiv mitgestalten. , Talent Management, der bewusste Umgang mit oder eine zunehmende Orientierung an Lebensphasen, u. a. zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, sind wirkungsvolle Antworten auf eine insgesamt alternde Gesellschaft und ein abnehmendes Erwerbspersonenpotenzial. So sind altersgemischte Teams, Erfahrungswissenstransfer oder längst fester Bestandteil betrieblicher Personalpolitik nicht nur großer Unternehmen. Gerade kleine und mittlere Unternehmen überzeugen vielfach mit innovativen personalpolitischen Konzepten.
Praxistipps für Unternehmen, um sich fit für die Zukunft zu machen bietet das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung.
Personalpolitik kann aber nur dann erfolgreich sein, wenn sie sich an ökonomischen Realitäten orientiert. Der nachweisbare Beitrag zur Wertschöpfung und damit zum Unternehmenserfolg sollte stets im Vordergrund personalpolitischer Aktivitäten stehen. Regulierungen auf nationaler und europäischer Ebene greifen weder die Bedürfnisse der Unternehmen noch der Beschäftigten genügend auf und haben daher in der Regel negative Auswirkungen auf die betriebliche Personalpolitik. Auch darf der Handlungsspielraum in der betrieblichen Personalpolitik nicht durch eine zunehmende Zahl an im Bereich des Personalmanagements eingeschränkt werden. Dies verstößt gegen die grundgesetzlich gesicherte Tarifautonomie (Art. 9 Abs. 3 GG).
 
Personalpolitik 4.0 wird aktiv gestaltet
Die zunehmende Digitalisierung, die durch die Corona-Pandemie nochmal beschleunigt wird, wird die Personalpolitik nachhaltig beeinflussen. Die Arbeit mit mobilen Endgeräten ist für viele Beschäftigte zu einem wichtigen Instrument bei der Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben geworden. Mobiles Arbeiten ermöglicht eine deutliche Verbesserung der Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben durch mehr zeitliche und insbesondere räumliche Flexibilität. Sehr viele Unternehmen ermöglichen daher auch , ohne dass dafür ein Anspruch auf Homeoffice notwendig wäre.
 
So können z. B. Pendelzeiten oder Präsenzzeiten reduziert werden. Nicht zuletzt erwarten junge Nachwuchskräfte von ihrem zukünftigen Arbeitgeber, dass dem selbstverständlichen Umgang mit Smartphone und Co. nicht durch Überregulierung die Flexibilität genommen wird. Immer mehr Beschäftigten ist es wichtig, Arbeitszeit flexibel zu gestalten. Und gerade die Generation Y entscheidet sich zugunsten von mehr Arbeitszeitflexibilität oftmals sogar bewusst gegen eine strikte Trennung von Beruflichem und Privatem. Für eine Führung 4.0 bedeutet dies, örtliche und zeitliche Mobilitätswünsche in Einklang zu bringen mit Präsenzbedürfnissen der Organisation, um z. B. auch eine analoge Kommunikation des Teams zu gewährleisten. Notwendig ist hierfür ein modernes.
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