
Die Unternehmen wurden anhand verschiedener Problembereiche um eine Einschätzung gebeten, inwieweit dieser Aspekt für ihr eigenes Unternehmen zur Zeit ein großes Problem darstellt.
Mit 85 Prozent bleiben auch im Frühjahr 2026 Vorschriften und bürokratische Anforderungen
weiterhin das für die Unternehmen drängendste Problem.
An zweiter Stelle der wichtigsten Probleme folgt mit 76 Prozent die Unsicherheit über politische
Richtungsentscheidungen in der Wirtschafts- und Sozialpolitik.
Für 72 Prozent der Unternehmen sind zu hohe Arbeitskosten und für 70 Prozent (mehr als
noch im März) die Belastung durch Sozialversicherungsabgaben ein großes bzw. sehr großes
Problem.
Unverändert 60 Prozent der Unternehmen bezeichnen den Arbeits- und Fachkräftemangel und weiterhin 47 Prozent die mangelnde Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung als (sehr) großes Problem für ihr Unternehmen.
Die Vorschriften zum Arbeits- und Tarifrecht werden mittlerweile von 43 Prozent
(4 Prozentpunkte mehr als noch im Herbst des letzten Jahres) als größeres Problem für das eigene Unternehmen genannt.
... sehen sehr großes Problem bei Vorschriften und bürokratischen Anforderungen.
Die wirtschaftliche Lage des eigenen Unternehmens bewerten aktuell 60 Prozent der Unternehmen als gut oder sehr gut. 40 Prozent bewerten die Lage als weniger gut oder schlecht.
Damit hat sich die Bewertung der eigenen wirtschaftlichen Lage durch die Unternehmen seit dem Herbst weiter eingetrübt.
Als weniger gut oder schlecht bewerten derzeit vor allem Unternehmen mit 50 bis 249 Mitarbeitern sowie Unternehmen im Gastgewerbe ihre aktuelle wirtschaftliche Lage.
Als gut oder sehr gut wird die eigene wirtschaftliche Lage überdurchschnittlich häufig von Unternehmen im Baugewerbe sowie im Gesundheits- und Sozialwesen eingeschätzt.
Für die kommenden drei Monate erwarten 12 Prozent der Unternehmen eine Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Lage.
85 Prozent erwarten keine Veränderung (67 %) oder aber eine Verschlechterung (18 %).
Eine Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Lage im nächsten Quartal erwarten weiterhin noch am ehesten Unternehmen im Gastgewerbe.
Weiterhin kaum Veränderungen zeigen sich bei den Einschätzungen der Unternehmen zur Entwicklung der Mitarbeiterzahl im nächsten Quartal.
So planen aktuell 18 Prozent in den kommenden drei Monaten eine Erhöhung ihrer Mitarbeiterzahl.
12 Prozent gehen von einer Verringerung und 69 Prozent von keiner Veränderung beim Umfang ihrer Belegschaft aus.
Weiterhin erwarten nur wenige der Unternehmen (7 %), dass sich die allgemeine wirtschaftliche Lage in Deutschland in den nächsten sechs Monaten verbessern wird.
60 Prozent gehen von einer (weiteren) Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage in Deutschland aus.
31 Prozent rechnen mit keiner Veränderung.
Die Unternehmen im Osten des Landes erwarten noch etwas häufiger als Unternehmen im Westen eine Verschlechterung der gesamtwirtschaftlichen Lage im Land.
Die Zufriedenheit der Unternehmen mit der Arbeit der Bundesregierung insgesamt ist im Juni auf einen neuen Tiefpunkt gesunken.
So zeigen sich aktuell nur noch 11 Prozent der Unternehmen – ein nochmaliger Rückgang um 8 Prozentpunkte gegenüber dem März – mit der Arbeit der Bundesregierung zufrieden.
Knapp neun von zehn Unternehmen (88 %) sind mit der Arbeit der Bundesregierung insgesamt dagegen weniger oder gar nicht zufrieden.
Am unzufriedensten mit der Arbeit der Bundesregierung (94 %) sind weiterhin die mittleren Unternehmen mit 50 bis 249 Mitarbeitern.
Noch etwas negativer fällt weiterhin das Urteil der Unternehmen im Hinblick auf die Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik der Bundesregierung aus.
Nur 8 Prozent der Unternehmen sind aktuell mit der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik der Bundesregierung zufrieden – 90 Prozent sind damit weniger oder gar nicht zufrieden.
Die große Unzufriedenheit der Unternehmen mit der Arbeit der Bundesregierung dürfte in hohem Maße darauf zurückzuführen sein, dass nur 3 Prozent der Unternehmen den Eindruck haben, dass die Bundesregierung genug tut, um die Bedingungen für Unternehmen grundlegend zu verbessern und den Wirtschaftsstandort dauerhaft zu stärken.
94 Prozent finden hingegen, dass die Bundesregierung für die Stärkung der Wirtschaft zu wenig tut.
Nur eine Minderheit von 11 Prozent der Unternehmen ist auch der Auffassung, dass die aktuelle Regierungskoalition das Land besser regiere als die seinerzeit viel kritisierte „Ampel-Koalition“.
87 Prozent haben nicht diesen Eindruck und sehen entweder keinen Unterschied zur Vorgängerregierung (57 %) oder meinen sogar, die Regierung aus Union und SPD regiere schlechter als die „Ampel-Koalition“.
Im Hinblick auf die generellen Auswirkungen des KI-Einsatzes auf die wirtschaftliche Entwicklung glaubt eine Mehrheit von 54 Prozent der Unternehmen, dass sich durch den umfassenden Einsatz von KI Produktivität und Wachstum in Deutschland in den nächsten Jahren stark oder sehr stark steigern lassen.
41 Prozent halten den Einfluss des KI-Einsatzes auf Produktivität und Wachstum für weniger stark oder gering.
Von den Unternehmen, die bereits selbst KI einsetzen, gehen 62 Prozent von starken Impulsen für Produktivität und Wachstum in Deutschland durch den umfassenden Einsatz von KI aus.



Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen