Arbeit - made in Germany

BDA AGENDA 04/26 | EXTRA DER WOCHE | 19. Februar 2026
Arbeit – made in Germany
Gute Arbeit kommt nicht von ungefähr
46,4 Milliarden Euro investieren deutsche Unternehmen jedes Jahr in die Weiterbildung ihrer Beschäftigten – mehr als jedes andere Land in Europa. Arbeitsunfälle sind auf einem historischen Tiefstand. Neun von zehn Beschäftigten sind mit ihrer Arbeit zufrieden. Nicht weil das Zufall wäre, sondern weil Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber täglich daran arbeiten.
Die neue Webseite „Arbeit – made in Germany" zeigt auf Basis von über 100 Quellen, wie Unternehmen in Deutschland Arbeit gestalten – und was es braucht, damit sie das weiter tun können.
Was Arbeitgeber leisten – konkret
Deutsche Unternehmen tragen 34 % der Sozialversicherungsbeiträge, von Rente über Krankheit bis Pflege. Doch ihr Engagement geht weit darüber hinaus.
Faire Bezahlung und Absicherung: Neben Tariflöhnen und gesetzlichen Leistungen bieten viele Unternehmen betriebliche Altersvorsorge, Gesundheitsprogramme und weitere freiwillige Extras.
Arbeitsschutz, der wirkt: 85 % der Kleinbetriebe setzen inzwischen Gefährdungsbeurteilungen um, von Großbetrieben ganz zu schweigen. Frühverrentungen aus gesundheitlichen Gründen sanken seit 1995 um 44 %. Im EU-Vergleich gehört Deutschland damit zu den sichersten Arbeitsstandorten.
Flexibilität mit System: Homeoffice, Gleitzeit, Teilzeitmodelle – nicht als Zugeständnis, sondern als Wettbewerbsfaktor. Unternehmen, die Spielräume schaffen, bleiben am Markt, binden Fachkräfte und steigern Produktivität.
Weiterbildung als Kerngeschäft: 93 % der Unternehmen qualifizieren ihre Beschäftigten aktiv. In einer Zeit, in der Digitalisierung und KI ganze Berufsbilder verändern, ist das ihr Beitrag zum Lernen – ein Leben lang.
Vielfalt als Fachkräftestrategie: Unternehmen erschließen gezielt neue Potenziale und heißen alle willkommen – durch die bessere Einbindung von Frauen, Älteren und Menschen mit Behinderung und Migrationshintergrund.
Ehrliche Bilanz statt Schönfärberei
Ja, es gibt Herausforderungen. Der Fachkräftemangel bremst das Wachstum. Bürokratie bindet Ressourcen, die in Innovation fließen sollten. Die Sozialversicherungsbeiträge nähern sich der 42-Prozent-Marke. Und die digitale Infrastruktur hält mit dem Tempo der Wirtschaft nicht Schritt.
Gerade deshalb ist es wichtig, den Blick auf das zu richten, was funktioniert und darauf aufzubauen – statt es durch falsche Regulierung zu gefährden.
Was die Politik jetzt tun muss
Damit Unternehmen auch künftig gute Arbeit gestalten können, braucht es keine neuen Belastungen, sondern klare Prioritäten. Dazu gehören:
Arbeitszeit modernisieren: Wochenarbeitszeitmodelle statt starrer Tagesregelungen ermöglichen – damit Flexibilität nicht an veralteten Gesetzen scheitert.
Sozialabgaben deckeln: Die Beitragslast darf die 40-Prozent-Marke nicht dauerhaft überschreiten, sonst verliert der Standort an Attraktivität.
Digitalisierung beschleunigen: Weniger Berichtspflichten, mehr digitale Verwaltung, schnellere Genehmigungsverfahren.
Fachkräftezuwanderung vereinfachen: Visa-Verfahren beschleunigen, ausländische Abschlüsse schneller anerkennen, bürokratische Hürden abbauen.
Der vollständige Überblick
Die Webseite „Arbeit – made in Germany" bündelt Daten, Analysen und politische Forderungen zu einem Gesamtbild. Für alle, die wissen wollen, wie Arbeit in Deutschland wirklich aussieht – jenseits von Schlagzeilen und Klischees.
→ ARBEIT MADE IN GERMANY – Wie Arbeitgeberinnen & Arbeitgeber gute Arbeit gestalten
46,4 Milliarden Euro investieren deutsche Unternehmen jedes Jahr in die Weiterbildung ihrer Beschäftigten – mehr als jedes andere Land in Europa. Arbeitsunfälle sind auf einem historischen Tiefstand. Neun von zehn Beschäftigten sind mit ihrer Arbeit zufrieden. Nicht weil das Zufall wäre, sondern weil Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber täglich daran arbeiten.
Die neue Webseite „Arbeit – made in Germany“ zeigt auf Basis von über 100 Quellen, wie Unternehmen in Deutschland Arbeit gestalten – und was es braucht, damit sie das weiter tun können.
Was Arbeitgeber leisten – konkret
Deutsche Unternehmen tragen 34 % der Sozialversicherungsbeiträge, von Rente über Krankheit bis Pflege. Doch ihr Engagement geht weit darüber hinaus.
Faire Bezahlung und Absicherung: Neben Tariflöhnen und gesetzlichen Leistungen bieten viele Unternehmen betriebliche Altersvorsorge, Gesundheitsprogramme und weitere freiwillige Extras.
Arbeitsschutz, der wirkt: 85 % der Kleinbetriebe setzen inzwischen Gefährdungsbeurteilungen um, von Großbetrieben ganz zu schweigen. Frühverrentungen aus gesundheitlichen Gründen sanken seit 1995 um 44 %. Im EU-Vergleich gehört Deutschland damit zu den sichersten Arbeitsstandorten.
Flexibilität mit System: Homeoffice, Gleitzeit, Teilzeitmodelle – nicht als Zugeständnis, sondern als Wettbewerbsfaktor. Unternehmen, die Spielräume schaffen, bleiben am Markt, binden Fachkräfte und steigern Produktivität.
Weiterbildung als Kerngeschäft: 93 % der Unternehmen qualifizieren ihre Beschäftigten aktiv. In einer Zeit, in der Digitalisierung und KI ganze Berufsbilder verändern, ist das ihr Beitrag zum Lernen – ein Leben lang.
Vielfalt als Fachkräftestrategie: Unternehmen erschließen gezielt neue Potenziale und heißen alle willkommen – durch die bessere Einbindung von Frauen, Älteren und Menschen mit Behinderung und Migrationshintergrund.
Ehrliche Bilanz statt Schönfärberei
Ja, es gibt Herausforderungen. Der Fachkräftemangel bremst das Wachstum. Bürokratie bindet Ressourcen, die in Innovation fließen sollten. Die Sozialversicherungsbeiträge nähern sich der 42-Prozent-Marke. Und die digitale Infrastruktur hält mit dem Tempo der Wirtschaft nicht Schritt. Gerade deshalb ist es wichtig, den Blick auf das zu richten, was funktioniert und darauf aufzubauen – statt es durch falsche Regulierung zu gefährden.
Was die Politik jetzt tun muss
Damit Unternehmen auch künftig gute Arbeit gestalten können, braucht es keine neuen Belastungen, sondern klare Prioritäten. Dazu gehören:
Arbeitszeit modernisieren: Wochenarbeitszeitmodelle statt starrer Tagesregelungen ermöglichen – damit Flexibilität nicht an veralteten Gesetzen scheitert.
Sozialabgaben deckeln: Die Beitragslast darf die 40-Prozent-Marke nicht dauerhaft überschreiten, sonst verliert der Standort an Attraktivität.
Digitalisierung beschleunigen: Weniger Berichtspflichten, mehr digitale Verwaltung, schnellere Genehmigungsverfahren.
Fachkräftezuwanderung vereinfachen: Visa-Verfahren beschleunigen, ausländische Abschlüsse schneller anerkennen, bürokratische Hürden abbauen.
Der vollständige Überblick
Die Webseite „Arbeit – made in Germany“ bündelt Daten, Analysen und politische Forderungen zu einem Gesamtbild. Für alle, die wissen wollen, wie Arbeit in Deutschland wirklich aussieht – jenseits von Schlagzeilen und Klischees .








