

Looking ahead to Labour Day, Employers’ President Dr Rainer Dulger states:
Berlin, 30 April 2026. “Labour Day is not only a day of the labour movement – above all, it must be a day for jobs in Germany. Otherwise, this date will permanently lose its significance. Creating jobs today means enabling reforms. Only a policy that promotes jobs is truly social.
Good work is created where investment, competitiveness and employment are considered together. In view of rising costs, the shortage of skilled workers and increasing international competitive pressure, one thing is clear: jobs cannot be secured through stagnation, but only through courageous reforms.
From the employers’ perspective, three things are essential: greater flexibility in the labour market, in particular a clear commitment to reforming the Working Time Act so that companies can respond to change; an effective cap on labour and social costs in order to keep employment affordable; and a labour market policy that consistently focuses on qualification, placement and rapid job‑to‑job transitions, instead of safeguarding inactivity.
We employers stand by the system of social partnership and accept responsibility for employment, training and social cohesion. Precisely for this reason, we expect openness to necessary reforms. If trade unions reject changes that safeguard jobs, this benefits neither businesses nor employees. Those who block reforms prevent progress and squander opportunities for employment, growth and prosperity.
Labour Day should therefore be more than a ritual: it should be a day of shared responsibility for reforms, investment and secure jobs in Germany.”
BDA-Hauptgeschäftsführer Steffen Kampeter zu den Reformvorschlägen der Koalition: Den Ankündigungen müssen nun endlich Gesetze folgen Berlin, 13. April 2026. „Der Reformwille der Koalition ist grundsätzlich zu begrüßen. Den Ankündigungen müssen jedoch nun endlich Gesetze folgen. Richtig ist daher, dass die Koalition jetzt Tempo bei der Reform der Gesetzlichen Krankenversicherung macht. Das Gesetz sollte vor der Sommerpause stehen und Beitragsstabilität ermöglichen. Die vorgeschlagene Entlastungsprämie darf nicht zu einer Steigerung der Arbeitskosten führen. Es ist unrealistisch davon auszugehen, dass alle Unternehmen die Prämie zahlen können. Die Wirtschaftslage ist zu angespannt. Ein Erfolg der Entlastungsprämie wird stark davon abhängen, wie die Bundesregierung sie ausgestaltet. Vor dem Hintergrund aktueller und anstehender Tarifverhandlungen muss die Tarifautonomie umfassend respektiert werden. Bei der Ausgestaltung müssen Laufzeiten von Tarifverträgen und eine unbürokratische Umsetzung berücksichtigt werden. Nur im Bereich einer solchen Ausgestaltung kann eine Prämie eine breite Wirkung entfalten. Der umfassende Erfolg einer Reformagenda wird sich erst zeigen, wenn offene Fragen bei den großen Projekten wie Haushalt und Einkommenssteuer geklärt sind. Die Parteivorsitzenden der Koalition haben Recht: Es müssen noch weitere Schritte gegangen werden. Es gilt, weitere dicke Bretter zu bohren. Ziel bleibt die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit.“


