11.04.2016

Seehofer eröffnet Renten-Wahlkampf

""Eine Abschaffung der Riester-Rente würde gerade Geringverdiener und Familien treffen, denn sie profitieren erwiesenermaßen von der Förderung besonders", warnte Alexander Gunkel aus der Hauptgeschäftsführung des Arbeitgeberverbandes BDA. Mehr als die Hälfte aller Riester-Sparer verdiene weniger als 30 000 Euro jährlich. Ohne staatliche Riester-Förderung könnten sich Geringverdiener und viele Familien zusätzliche Altersvorsorge gar nicht leisten, sagte Gunkel dem Handelsblatt. Statt die Riester-Rente schlechtzureden, sollte sich die Politik für gesetzliche Verbesserungen einsetzen. So müssten die seit 15 Jahren unveränderten Fördergrenzen angepasst werden, da in der Niedrigzinsphase für die gleiche Altersrente nun mal mehr Kapital erforderlich sei. Zudem dürften betriebliche Riester-Verträge nicht länger sowohl in der Anspar- als auch in der Rentenphase mit Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen belastet werden."