03.05.2013

Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt: Bundesratsanträge gefährden Erfolge am Arbeitsmarkt

Zu den im Bundesrat beratenen Anträgen „Faire Arbeitspolitik“ sowie „Arbeitsschutz“ erklärt Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt:
Die Vorschläge in den Anträgen einiger Bundesländer sind rückwärtsgewandt und gefährden nachweisbare Erfolge am deutschen Arbeitsmarkt.

Flexible Beschäftigungsformen bieten Berufsanfängern, Geringqualifizierten und Langzeitarbeitslosen Chancen auf Einstieg in Arbeit. Die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns, die Einschränkung von Zeitarbeit und Werkverträgen sowie die Abschaffung bestimmter Formen von befristeten Arbeitsverhältnissen würden wichtige Beschäftigungschancen verbauen.

Die geforderte Anti-Stress-Verordnung gefährdet die bewährten Strukturen des betrieblichen Gesundheitsschutzes. Im geltenden Arbeitsschutzrecht sind ausreichende Regelungen vorhanden, um arbeitsbedingten Gefährdungen der psychischen Gesundheit entgegenzuwirken.

Ich appelliere an die Politik, die positive Entwicklung am deutschen Arbeitsmarkt nicht durch neue Regulierung und Bürokratie zu behindern.

PRESSE - INFORMATION Nr. 026/2013, 3. Mai 2013

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