18.04.2013

Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt: Konjunkturelle Lage sollte Mahnung sein, keine neuen Belastungen zu schaffen

Zum Frühjahrsgutachten der Wirtschaftsforschungsinstitute erklärt Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt:
Die Frühjahrsprognose der Wirtschaftsforschungsinstitute für dieses Jahr mit einem Wachstum von 0,8 Prozent entspricht meinen Erwartungen. Die Situation in den einzelnen Branchen und Unternehmen ist allerdings sehr unterschiedlich.

Ob sich die Prognose der Forschungsinstitute für 2014 als realistisch erweist, wird vor allem von den politischen Rahmenbedingungen abhängen. Die konjunkturelle Lage sollte für die Politik Mahnung sein, keine neuen Belastungen für Betriebe und Arbeitnehmer zu schaffen. Massive Steuer- und Beitragserhöhungen, wie SPD und Grüne sie vorschlagen, wären Gift für die Konjunktur. Auch eine neue Reglementierung des Arbeitsmarktes steht einer besseren Entwicklung entgegen.

Ich teile die Einschätzung der Institute, dass der Arbeitsmarkt sich auch in diesem Jahr als robust erweisen wird. Voraussetzung dafür ist aber, dass in der Tarifpolitik Vernunft bewahrt wird. Die Forderung der IG Metall nach einer Lohnsteigerung von 5,5 Prozent ist damit nicht vereinbar. Ich setze darauf, dass auch die Tarifpartner erneut einen Beitrag dazu leisten, die Wachstumsdynamik in unserem Land zu verbessern.



PRESSE - INFORMATION Nr. 023/2013, 18. April 2013

Die Presse - Information Nr. 023/2013 steht Ihnen als pdf-Dokument unter "weiterführende Informationen" zum Download zur Verfügung
.
WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN