Jun

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Das Passauer Arbeitsrechtsymposium 2013 …

Von Stefan Voßhage

… und noch viel mehr gibt es aus der Welt als GFN-Trainee aktuell zu berichten.
Ganz klares Highlight in dieser Etappe meiner Einträge war jedoch das Symposium für Arbeitsrecht in Passau. Dank der Förderung der BDA und dem Einverständnis des VdEW war es mir dieses Jahr möglich, an einer der renommiertesten Tagungen für Arbeitsrecht überhaupt teilnehmen zu können. Und trotz des zuvor herrschenden Hochwassers und der aktuellen Hitzewelle wurden meine Erwartungen in vollem Umfang erfüllt. Es waren zwei Tage mit spannenden und hochqualifizierten Vorträgen rund um das Thema „Personalarbeit“.
Mitunter wurden die aktuellen Fragen der Abgrenzung Leiharbeit und Werkvertrag angeregt diskutiert. Ebenso standen die Themen Datenschutz und Arbeitszeit in Zeiten von Smartphones, Tablets und Laptops auf dem Programm.

Nach den Vorträgen trafen sich die Teilnehmer in angenehmer Runde, um die neuen Erkenntnisse gleich anhand der aktuellen Fragestellungen im Verband zu verinnerlichen. Also eine bilderbuchartige Weiter- und Fortbildung und für mich eine sehr wertvolle Lerneinheit.

Aber auch der „Alttag“, sofern man ihn denn so nennen möchte, ist und bleibt spannend. Jeder Schriftsatz und jeder Termin fordern einen fachlich heraus und die positiven Resultate in der Aktenbearbeitung und vor allem die Wertschätzung durch die Kollegen treiben einen zu Höchstleistungen an.

Auch auf die Gefahr der Wiederholung hin, sind der stetig steigende Kontakt und die vermehrte Zusammenarbeit mit den Mitgliedsunternehmen positiv herauszustellen. Wiederum aufgrund des Vertrauens der Kollegen erfolgt eine „Fallbearbeitung“ nunmehr selbstständig. Die Akte wird mit dem Kollegen im Vorfelde besprochen, die Bearbeitung samt betrieblichen Nachfragen ect. erfolgt selbstständig. Auch der Email-Verkehr geht jetzt alleine über mich.

Selbstverständlich werden die verfassten Schriftsätze bzw. die Rechtsmeinungen zu einer bestimmten Frage mit dem jeweiligen Kollegen besprochen. Auch stehen einem jede der Türen jederzeit für Fragen offen. Dennoch hat man das Gefühl, ein vollwertiges Mitglied des Teams beim VdEW zu sein und nicht die oft aus dem Referendariat bekannte Rolle eines qualifizierten Laufburschen einzunehmen.

Es bleibt also auch nach nunmehr zweieinhalb Monaten festzuhalten: Täglich neue Erfahrungen und Eindrücke in die Welt der Arbeit und des Arbeitsrechts machen die Absolvierung des GFN-Traineeprogrammes zu einem ganz besonderen Berufseinstieg. Kaum ein anderer Karriereweg bietet, meines Erachtens nach, bereits zum Anfang hin derartige Abwechslung und Verantwortung gepaart mit der Gewissheit des „lernen Dürfens“.

Bis bald

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