Frühkindliche Bildung – die erste Bildungsstufe

Unsere Vision 2030:

Die frühkindliche Bildung ist die erste Stufe des Bildungssystems und ist dementsprechend ausgestaltet. Auf der Basis bundesweiter inhaltlicher Qualitätsstandards werden alle Kinder früh und in der Breite gefördert und in ihrem Spaß am Lernen bestärkt. Für die gut qualifizierten frühpädagogischen Fachkräfte stehen die tägliche spielerische Sprachförderung sowie die Unterstützung von Entdeckergeist und die Neugierde für MINT-nahe Fragen im Mittelpunkt. Vielfalt ist Normalität.

Kapitel-Download mit Praxisbeispielen: „Frühkindliche Bildung – die Position der Arbeitgeber“

Weitere gute Beispiele für die Praxis

Lehr- und Praxismaterial für die Erzieherinnenausbildung (LuPE)
Wie lassen sich im Kita-Alltag naturwissenschaftliche Inhalte altersgerecht vermitteln? Die Ausbildung angehender Erzieherinnen an den Fachschulen gibt darauf oftmals keine oder nur unzureichende Antworten. Zwar sehen die Lehrpläne an Fachschulen MINT-Themen für den Unterricht vor. Zur Umsetzung dieser Vorgaben fehlt den Fachschullehrkräften allerdings konkrete Unterstützung. Diese erhalten sie von der Deutschen Telekom Stiftung in Kooperation mit dem Deutschen Jugendinstitut (DJI) durch das Projekt LuPE. Neben inhaltlichen Grundkenntnissen werden den angehenden Erzieherinnen vor allem fachbezogene Reflexions-, Selbst-, Sach- und Handlungskompetenzen vermittelt. LuPE schafft damit die Voraussetzungen für forschendes Lernen der Kinder in den Kitas.
www.telekom.de > Handlungsfelder > Bildungsinnovationen > LuPE

Montessori-Kita der Erlöserkirche in Würzburg
Preisträger Deutscher Arbeitgeberpreis für Bildung 2014
Soziale Vielfalt kennzeichnet die Zusammensetzung der Kita-Kinder und ihrer Eltern genauso wie das Fachpersonal und das Stadtviertel, in dem die Einrichtung steht. Vielfalt wird hier gelebt nach den Grundsätzen der Montessori-Pädagogik. Inklusion ist Grundbestandteil des Zusammenlebens und der gemeinsamen Arbeit. Zum inklusiven pädagogischen Konzept gehört die aktive Einbindung der Eltern wie beispielsweise bei der gemeinsamen Einrichtung einer Holzwerkstatt, bei Veranstaltungen mit den Familien oder auch beim Arbeiten im Garten der Kita. Die Bio-Küche im Haus ist offen gestaltet, um auch hier die Kinder einzubeziehen. Der Inklusionsgedanke zeigt sich zudem in der Zusammensetzung des Personals und der Auszubildenden: Menschen mit und ohne Behinderung arbeiten miteinander. Das pädagogische Konzept wird stetig weiterentwickelt. Individuelle Bildungsbegleitung und damit Chancengleichheit wird seit zehn Jahren ermöglicht und immer wieder verbessert und angepasst.
www.kita-erloeserkirche.de
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