Apr

23

Erfahrungen der ersten Ausbildungsstationen

Von Alexander Dähn

Obwohl wir in den ersten zwei Monaten einen „Überlebens-Level“ an Grundkenntnissen erhielten, war die erste "richtige" Ausbildungsstation, in meinem Fall die Abteilung III - Lohn- und Tarifpolitik, in vielerlei Hinsicht ein Sprung ins kalte Wasser. Viele Aufgaben kamen auf mich zu, mit denen ich bis dahin noch keine oder nur wenig Erfahrung hatte. Im Sekretariat waren es zum Großteil organisatorische Tätigkeiten wie Terminkoordination, die Pflege der Kalender oder die Abrechnung von Dienstreisekosten. Daneben gab es aber auch Aufgaben mit fachlichem Bezug. Unter anderem durfte ich den BDA-Tarifservice unterstützen. Die Arbeit war interessant, da ich Einblicke in verschiedene Branchen sowie Hintergrundinformationen zu Tarifverhandlungen erhielt. Und ich durfte an dem neuen Twitter-Account des Tarifservices mitwirken.

Ganz deutlich wurde, dass das Nonplusultra im Sekretariat allerdings die Kommunikation ist. Egal ob mündlich oder schriftlich - ohne Absprachen läuft nichts! Das Gefühl dafür, wann man welche Absprachen treffen muss und wie man sich in diversen Gesprächssituationen verhalten sollte, bekommt man nicht von heute auf morgen. Fehler passieren, werden korrigiert. Alle wissen - und akzeptieren -, dass ich nur so lernen kann.

Beim Wechsel in die nächste Ausbildungsstation (Abteilung I -Verwaltung und Verbandsorganisation) merkte ich, dass viele Dinge mir schon deutlich leichter fielen. Ich reagiere jetzt viel souveräner als zu Beginn der Ausbildung. Auch hier werde ich mich wieder neuen Herausforderungen stellen. Abteilung I ist nicht nur die größte Abteilung des Hauses, sondern sowohl extern wie intern die erste Anlaufstelle der unterschiedlichsten Fragestellungen. Es wird also auch hier nicht langweilig werden. Und die Kolleginnen und Kollegen scheinen auch sehr nett zu sein. :-)

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