Apr

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Die ersten 14 Tage meiner 1. Station

Von Stefan Voßhage

Im Rahmen des GFN- Programms führte mich meine erste Station nach Hannover, zum Verband der Ernährungswirtschaft für Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Bremen (VdEW). Um eines vorwegzunehmen: Der Einstieg in das Programm ist hundertprozentig die richtige Entscheidung gewesen und gleichzeitig eine tolle Gelegenheit sich weiterzuentwickeln.
Keine 5 Minuten des ersten Tages im Büro, erhielt ich schon die Gelegenheit, einem Gütetermin beizuwohnen, selbstverständlich nur als Zuhörer. Zurück im Büro wurde ich den Kollegen vorgestellt und überaus freundlich empfangen. Zur Einarbeitung erhielt ich mehrere aktuelle Fälle, deren Lösung ich ausarbeiten sollte. Diese durfte ich dann im Wege eines „Aktenvortrages“ dem Sachbearbeiter vorstellen. Im Anschluss wurden meine Lösungen ausführlich mit mir besprochen und weitere Anregungen gegeben. Somit war mir eine erste freie Einarbeitung in das Tagesgeschehen des VdEW möglich. Ich konnte mich intensiv mit den verschiedenen Kündigungsarten des KSchG vertraut machen. Von Anfang an darf man selbstständig arbeiten und hat dennoch die Gewissheit, von einem/mehreren Mentor(en) begleitet zu werden.

In den nächsten Tagen war ich mit der Ausarbeitung kleinerer Beiträge für das interne Rundschreiben betraut. Ich recherchierte Rechtsfragen anhand konkreter Fragestellungen der Mitgliedsunternehmen und hatte die Gelegenheit, weiteren Güteterminen beizuwohnen.
Bereits am Ende der ersten Woche wurde mir die Verantwortung übertragen, einen Gütetermin selbstständig wahrnehmen zu dürfen.

In der zweiten Woche wurde mir die eigenverantwortliche Ausarbeitung mehrerer Schriftsätze anvertraut. Inhaltlich ging es um die Entgegnung einer Kündigungsschutzklage sowie um die Erwiderung auf zwei Leistungsklagen. Auch hier erfolgte eine enge und konstruktive Zusammenarbeit mit den Mentoren.

Am Ende der zweiten Woche fand dann das Treffen der Prozessvertreter aus den Verbänden der Ernährungswirtschaft in Hannover statt. Dort erlebte ich einen fachlichen Austausch auf hohem Niveau, aber auch das Kennenlernen und Miteinander kamen nicht zu kurz.

Zusammenfassend ein tolles „Willkommen“ in der Arbeitswelt eines Juristen und mit Sicherheit eine attraktive Alternative zum Kanzleistart.

Bis demnächst!

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