Berlin, 28.03.2018

Berufsorientierung fest in der Schule verankern!

Jugendliche wünschen sich von ihrer Schule eine gut strukturierte und breit aufgestellte Berufsorientierung. Dies zeigt eine neue SINUS-Studie im Auftrag des Netzwerks Berufswahl-SIEGEL.
Die SINUS-Studie bestätigt damit die Forderung der BDA, in allen Schulformen der Sekundarstufen I und II eine systematische, curricular festgeschriebene und praxisnahe Berufs- und Studienorientierung zu gewährleisten.

Die BDA spricht sich dabei für eine klischeefreie Berufs- und Studienorientierung aus, die mehr Frauen den Weg in technische („MINT“-) Berufe und mehr Männern den Weg in soziale Berufe ebnet.

Im Rahmen der SINUS-Studie wurden Schülerinnen und Schüler zwischen 13 und 18 Jahren unter anderem nach ihren Erwartungen an die Schule in Sachen Berufsorientierung gefragt.

Die Ergebnisse sind u.a.:
  • Jugendliche wollen in der Schule umfassend über die ganze Brandbreite an beruflichen Möglichkeiten informiert und damit besser als bisher auf das Arbeitsleben vorbereitet werden. Sie plädieren für ein eigenes Fach „Berufsorientierung“.
  • Wichtig ist den jungen Menschen, dass sie ihre eigenen Stärken erfahren, ehrliches Feedback und eine persönliche Beratung bekommen.
  • Abiturienten wünschen sich eine gleichwertige Beratung zu Studium und Ausbildung.

Die SINUS-Studie: „Schule-Wirtschaft-Kooperationen - Was sagen Jugendliche dazu?“ finden Sie online unter folgendem Link: http://www.netzwerk-berufswahlsiegel.de/berufswahlsiegel/neuigkeiten/schule-wirtschaft-kooperationen/.