Berufliche Ausbildung: Entwicklungsmöglichkeiten für alle Jugendlichen

Unsere Vision 2030:

Die Berufsbildung ist für alle Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen attraktiv, ob mit oder ohne Abitur. Jugendliche wissen: Eine duale Ausbildung bietet hervorragende und vielfältige Karrieremöglichkeiten und Entwicklungschancen bis hin zur Unternehmensführung. Leistungsschwächere Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund sowie Flüchtlinge werden noch besser in den Ausbildungsmarkt integriert. Für Leistungsstärkere öffnen Zusatzqualifikationen, Aufstiegsfortbildungen und duale Studiengänge weitere Türen. Die Berufsschulen sind als Partner der Unternehmen gut aufgestellt.

Kapitel-Download mit Praxisbeispielen: „Berufliche Ausbildung – die Position der Arbeitgeber“

Weitere gute Beispiele für die Praxis

Kooperationsverbund Berufliche Schulzentren der Stadt Leipzig
Preisträger Deutscher Arbeitgeberpreis für Bildung 2014
Der Kooperationsverbund Berufliche Schulzentren der Stadt Leipzig fördert mit seinem Projekt „Bildungskette“ Schülerinnen und Schüler individuell und systematisch von der Berufsorientierung und -vorbereitung über die Ausbildung bis hin zur Beschäftigung. Gelingt der Übergang von einer Fachpraktiker-Ausbildung in den Regelberuf, wird die Ausbildungsdauer bei entsprechenden Leistungen verkürzt. Auszubildende, Fach- und Klassenlehrer, Ausbilder und Eltern beraten in regelmäßigen Bildungskonferenzen den individuellen Lernfortschritt der Schülerinnen und Schüler und formulieren Zielvereinbarungen für die weiteren Bildungsschritte. Ein Kompetenzpass für Auszubildende dokumentiert die realistischen Einsatzmöglichkeiten der Absolventinnen und Absolventen gegenüber Arbeitgebern und Vermittlern der Arbeitsagenturen.
BSZ 7: www.bsz7-leipzig.de
BSZ 10: www.susanna-eger-schule.de
BSZ 12: www.bsz12leipzig.de

Medienführerschein Bayern an Beruflichen Schulen
Der Umgang mit Medien ist zunehmender Bestandteil des beruflichen Alltags. Der Medienführerschein Bayern an Beruflichen Schulen knüpft hier an und unterstützt Lehrkräfte bei der Vermittlung berufsorientierter Medienkompetenz. Auszubildende lernen, Chancen und Risiken des Umgangs mit Medien im beruflichen Kontext abzuwägen und mit Medien verantwortungsbewusst umzugehen. Dies stärkt Auszubildende in ihrer beruflichen Handlungskompetenz. Mit Hilfe der Unterrichtseinheiten des Medienführerscheins Bayern an Beruflichen Schulen sollen sich Jugendliche, angeregt durch aktivierende und interaktive Methoden, mit Themen wie „Kommunikationsmedien“, „Informationskompetenz“ und „Soziale Netzwerke“ auseinandersetzen. Die entsprechenden Materialien stehen Lehrkräften kostenlos zur Verfügung und können ohne Schulung eingesetzt werden. Der Medienführerschein Bayern ist eine Initiative der Bayerischen Staatsregierung in Kooperation mit der Stiftung Medienpädagogik Bayern. Die Ausweitung des Medienführerscheins Bayern um die Module „Datenschutz für die Praxis“, „Urheberrecht für die Praxis“ und „Berufsbilder in den Medien“ auf Berufliche Schulen erfolgt in Kooperation zwischen vbw − Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. – und Stiftung Medienpädagogik Bayern und wird finanziert von der vbw.
www.medienfuehrerschein.bayern.de
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