Presse-Information Nr. 011/2017

BDA-Hauptgeschäftsführer Kampeter: Individuelle Unterstützung für Langzeitarbeitslose statt Milliardenprogramme mit der Gießkanne

Berlin, 31. März 2017. Zu den heute veröffentlichten Arbeitsmarktzahlen erklärt BDA-Hauptgeschäftsführer Steffen Kampeter:

Die gute Arbeitsmarktlage muss uns anspornen, jetzt vor allem Langzeitarbeitslose und Geringqualifizierte beim Einstieg in Arbeit individuell und gezielt zu unterstützen.

Eine Gießkannen-Politik, die Massenprogramme in der Arbeitslosenversicherung finanziert und viele Milliarden Euro verbrennt, geht an den Schwächsten am Arbeitsmarkt vorbei. Der wirkliche Handlungsbedarf besteht im Bereich der Grundsicherung, also in den Jobcentern.

Eine zukunftsorientierte Arbeitsmarktpolitik braucht individuelle und passgenaue Vermittlung und Förderung. Die Jobcenter müssen ihre Arbeit – so wie die Arbeitsagenturen – ebenfalls am Grundsatz von Wirkung und Wirtschaftlichkeit ausrichten.

Wer Ängste der Beschäftigten vor sozialem Abstieg befeuert, statt für die Schwächsten den Einstieg in Ausbildung und Erwerbsarbeit zu verbessern, hilft nicht den Arbeitslosen, sondern betreibt politische Eigenprofilierung.

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