Okt

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Arbeitswissenschaften für Juristen II ...

Von Mareike Krug

Vor kurzem durfte ich von der BDA aus für zwei Tage nach Düsseldorf, um dort an dem Seminar „Arbeitswissenschaften für Juristen II“ teilzunehmen. Im Februar fand bereits der erste Teil der Seminarreihe statt. Ziel dieser Seminare ist es, den Verbandsjuristen die Arbeit der Arbeitswissenschaftler der Arbeitgeberverbände näher zu bringen.
Im zweiten Teil der Seminarreihe ging es um das Thema „Entgeltgestaltung in der Metall- und Elektroindustrie“. Das Seminar war für mich deswegen so interessant, weil ich ja bis vor ein paar Wochen noch in der Tarifabteilung gearbeitet habe und dort sehr viel mit den verschiedenen Tarifverträgen und insbesondere auch mit den Entgelttarifverträgen gearbeitet habe.

Der erste Teil des Seminars handelte von dem Grundentgelt und den verschiedenen Entgeltstufen. Spannend war, wie die Gesamtanforderung, die eine genau definierte Tätigkeit objektiv an einen Mitarbeiter stellt, bewertet wird und dann einer Entgeltstufe zugeordnet wird. Das Leistungs- und ergebnisbezogene Entgelt waren Thema des zweiten Teils der Veranstaltung. Uns wurden die Systeme der Leistungszulage, des Akkordentgelts, des Prämienentgelts und der Zielvereinbarung erläutert. Relativ neu ist in den Unternehmen das Institut der Zielvereinbarung. Hier werden zu Beginn des Beurteilungszeitraums die Ziele mit dem Arbeitnehmer vereinbart, zu Ende des Beurteilungszeitraums erfolgen dann die Bewertung und die entsprechende Abrechnung. Zum Schluss erstellten wir, um das Gelernte der zweitägigen Veranstaltung anzuwenden, ein Leistungsbeurteilungssystem für Verbandsmitarbeiter.

Die Veranstaltung war zudem eine gute Möglichkeit, Kollegen aus den M+E-Verbänden aus ganz Deutschland kennenzulernen.

Bis bald!

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