02.11.2011

BDA: Beschäftigungsaufschwung nicht durch gesetzlichen Mindestlohn gefährden

Zu den heute veröffentlichten Arbeitsmarktzahlen erklärt die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände:
Der Arbeitsmarkt befindet sich weiter auf Erfolgskurs. Die Arbeitslosigkeit sinkt, weil die Unternehmen in Deutschland zahlreiche neue Jobs schaffen und auch weiterhin in hohem Maße Arbeitskräfte nachfragen. Davon profitieren vor allem auch diejenigen, die es am Arbeitsmarkt schwerer haben: Geringqualifizierte finden zunehmend in Beschäftigung, und die noch immer viel zu hohe Langzeitarbeitslosigkeit nimmt ab. Gerade über einfache und geringer entlohnte Arbeitsplätze finden viele Menschen wieder einen Weg an den Arbeitsmarkt.

Diese erfreuliche Entwicklung darf nicht leichtfertig durch die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns aufs Spiel gesetzt werden. Ein gesetzlicher Mindestlohn würde gerade viele der Schwächsten dauerhaft vom Arbeitsmarkt aussperren und wäre eine Rolle rückwärts in der Beschäftigungspolitik. Das Hochlohnland Deutschland hat bislang aus guten Gründen auf einen gesetzlichen Mindestlohn verzichtet. Deutschland braucht einen funktionierenden Arbeitsmarkt für einfache Tätigkeiten, um auch Menschen ohne berufliche Qualifikation eine Perspektive zu geben.


PRESSE - INFORMATION Nr. 055/2011, 02. November 2011

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