07.10.2010

Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt: Moderate und differenzierte Tarifpolitik stabilisiert Wirtschaftswachstum und schafft Beschäftigung

Zur Diskussion über Lohnerhöhungen erklärt Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt:
Der Bundeswirtschaftsminister betont zu Recht, dass über die Höhe der Tariflohnsteigerung allein die Tarifpartner zu entscheiden haben.

Das Tarifergebnis für die Stahlindustrie kann auf keinen Fall Maßstab für andere Bereiche sein. Darin sind wir uns mit den Gewerkschaften einig. Derzeit erleben die Unternehmen der meisten Branchen zwar einen erfreulichen wirtschaftlichen Aufschwung, aber es sind noch lange nicht alle Folgen der Krise überwunden. Die konjunkturelle Erholung ist nicht frei von Risiken. Hinzu kommt, dass die Tarifverträge zahlreicher Branchen bis ins Jahr 2011 und sogar bis 2012 reichen. Die danach zu vereinbarenden Tariflohnsteigerungen müssen den aktuellen Rahmenbedingungen Rechnung tragen.

Nur wenn der erfolgreiche Kurs der moderaten und differenzierten Tarifpolitik fortgesetzt wird, kann das Wirtschaftswachstum stabilisiert und weiter Beschäftigung aufgebaut werden.

PRESSE - INFORMATION Nr. 050/2010, 07. Oktober 2010

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