30.08.2011

Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände: Rentenforderungen des DGB unseriös

Zu den rentenpolitischen Forderungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes erklärt die BDA:
Wer wie der DGB die nur vorübergehend vorhandenen finanziellen Spielräume in der gesetzlichen Rentenversicherung für dauerhafte Leistungsausweitungen und Reformrücknahmen verwenden will, handelt kurzsichtig und unseriös. Die Spielräume müssen genutzt werden, um den Beitragssatz zu senken, die Arbeitnehmer zu entlasten und die Arbeitskosten zu verringern. Der DGB hat noch immer nicht verstanden, dass die Grundlagen für eine ausreichende Altersrente in der Erwerbsphase gelegt werden müssen. Gute Rahmenbedingungen für Wachstum und Beschäftigung sind der beste Schutz vor späterer Altersarmut.

Zusätzliche Leistungen der Rentenversicherung belasten die Rentenkassen auf Dauer. Sie sind deshalb nichts anderes als ein weiterer ungedeckter Wechsel auf die Zukunft. Das Rentensystem muss nicht nur für die nächsten Jahre, sondern langfristig finanzierbar bleiben. Die große demografische Herausforderung steht uns noch bevor. Mit den DGB-Vorschlägen wäre die gesetzliche Vorgabe für 2030, die einen Beitragssatz nicht über 22 Prozent festschreibt, auf jeden Fall Makulatur.

PRESSE - INFORMATION Nr. 044/2011, 30. August 2011

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