31.07.2012

Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt: Finanz- und Schuldenkrise bekämpfen

Die Zahl der Arbeitslosen ist im Juli um 67 000 auf 2 876 000 gestiegen. Das waren dennoch 63 000 weniger als vor einem Jahr, wie die Bundesagentur für Arbeit am Dienstag in Nürnberg mitteilte. Dazu erklärt Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt:
Der deutsche Arbeitsmarkt zeigt sich insbesondere als Folge der richtigen Reformen in der Vergangenheit nach wie vor erfreulich stabil. Ungünstige saisonale Einflüsse und die Auswirkungen der dramatischen Finanz- und Staatsschuldenkrise innerhalb der Eurozone hinterlassen allerdings zunehmend Spuren. Die Rezession in einigen EU-Mitgliedstaaten lässt auch die deutschen Unternehmen vorsichtiger agieren und beim Beschäftigungsaufbau zögern. Vertrauen bei den Investoren, die ihr Kapital weltweit anlegen, gewinnt Europa nur zurück, wenn die Finanz- und Schuldenkrise mit größter Ernsthaftigkeit bekämpft wird. Das verlangt die Konsolidierung der öffentlichen Haushalte überall in Europa und ausdrücklich auch in Deutschland sowie einen politischen und ökonomischen Pfad, der zu globaler Wettbewerbsfähigkeit führt beziehungsweise sie erhält und stärkt.

PRESSE - INFORMATION Nr. 039/2012, 31. Juli 2012

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