23.03.2011

Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt: Pakt für den Euro bietet Chance für neue Reformkultur

Anlässlich des morgen beginnenden EU-Frühjahrsgipfels erklärt Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt:
Der Pakt für den Euro stellt die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der EU-Staaten in den Fokus der Wirtschafts- und Sozialpolitik. Voraussetzung für den Erfolg ist ein konsequenter Schuldenabbau, um Wachstum und Beschäftigung nicht zusätzlich zu belasten.

Der Pakt ist ein wichtiges Instrument für die Wahrnehmung gemeinsamer Verantwortung in der EU. Ohne die Aufgabe nationaler Zuständigkeiten ist jeder einzelne Mitgliedstaat in der Pflicht zu erklären, welche Wirtschafts- und Sozialpolitik er betreibt. Das ist eine große Chance für eine Reformkultur in allen Ländern der EU, die wir ergreifen müssen.

Auch Deutschland muss Anstrengungen unternehmen, um als Industriestandort weiterhin im globalen Wettbewerb erfolgreich zu bestehen. Dazu gehören tragbare Sozialversicherungslasten und flexible Arbeitsmärkte. Steigende Beiträge zur Sozialversicherung genauso wie eine Überregulierung flexibler Beschäftigungsformen würden den Standort Deutschland empfindlich schwächen.

Die Bedeutung des Paktes geht über die Eurozone hinaus. Daher sollte er beim Frühjahrsgipfel auch von den Nicht-Euroländern angenommen werden.

PRESSE - INFORMATION Nr. 013/2011, 23. März 2011

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