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BDA-Hauptgeschäftsführer Kampeter: Individuelle Unterstützung für Langzeitarbeitslose statt Milliardenprogramme mit der Gießkanne
 
 

20. Februar 2017. Zu den heute veröffentlichten Arbeitsmarktzahlen erklärt BDA-Hauptgeschäftsführer Steffen Kampeter:

Die Möglichkeiten, Familie und Beruf zu vereinbaren, haben sich stets verbessert. Durch die Digitalisierung wird es weiter einfacher werden – etwa durch mobiles Arbeiten und Home Office.

Schon heute gibt es in den Betrieben unzählige flexible Modelle, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu stärken. Mit der Elternzeit, der Pflegezeit und der Familienpflegezeit existieren zudem gesetzliche Ansprüche auf Freistellung von der Arbeit.

Ein weiterer starrer gesetzlicher Anspruch ist überflüssig. Wir brauchen etwa mehr Ganztagskitas und Ganztagsschulen, statt neuer Ansprüche. Das ermöglicht Eltern viel besser, Familie und Beruf zu vereinbaren.

PRESSE - INFORMATION Nr. 012/2017, 3. April 2017

Die Presse - Information Nr. 012/2017 steht Ihnen als pdf-Dokument unter "weiterführende Informationen" zum Download zur Verfügung
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Die gute Arbeitsmarktlage muss uns anspornen, jetzt vor allem Langzeitarbeitslose und Geringqualifizierte beim Einstieg in Arbeit individuell und gezielt zu unterstützen.

Eine Gießkannen-Politik, die Massenprogramme in der Arbeitslosenversicherung finanziert und viele Milliarden Euro verbrennt, geht an den Schwächsten am Arbeitsmarkt vorbei. Der wirkliche Handlungsbedarf besteht im Bereich der Grundsicherung, also in den Jobcentern.

Eine zukunftsorientierte Arbeitsmarktpolitik braucht individuelle und passgenaue Vermittlung und Förderung. Die Jobcenter müssen ihre Arbeit – so wie die Arbeitsagenturen – ebenfalls am Grundsatz von Wirkung und Wirtschaftlichkeit ausrichten.

Wer Ängste der Beschäftigten vor sozialem Abstieg befeuert, statt für die Schwächsten den Einstieg in Ausbildung und Erwerbsarbeit zu verbessern, hilft nicht den Arbeitslosen, sondern betreibt politische Eigenprofilierung.


PRESSE - INFORMATION Nr. 011/2017, 31. März 2017

Die Presse - Information Nr. 011/2017 steht Ihnen als pdf-Dokument unter "weiterführende Informationen" zum Download zur Verfügung
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