10.09.2015

Erster bundesweiter Netzwerktag: Berufswahl-SIEGEL steht für herausragende Qualität in der Berufsorientierung

PRESSE-INFORMATION Nr. 041/2015

Rund 200 Vertreter von Schulen und ihren Kooperationspartnern haben sich heute am ersten bundesweiten Netzwerktag des Berufswahl-SIEGELs beteiligt. Das Berufswahl-SIEGEL steht für herausragende Qualität in der Berufs- und Studienorientierung an Schulen.
Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer, Schirmherr des Berufswahl-SIEGELs, erklärt: „Eine systematische und praxisnahe Berufsorientierung an den Schulen bringt wertvolle Chancen für eine erfolgreiche Zukunft in der Arbeitswelt. Es kann nicht sein, dass ein Viertel der Ausbildungsverträge vorzeitig aufgelöst wird und ein Drittel der Studierenden die Hochschule ohne Abschluss verlassen. Eine nachhaltige und praxisnahe Berufsorientierung kann das verhindern. Mit dem SIEGEL stellen wir Schulen mit exzellenter Berufsorientierung heraus."

Raimund Becker, Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit (BA), ergänzt: „Die Berufswahl ist eine wichtige Entscheidung im Leben junger Menschen. Mit der Berufsorientierung wollen wir den Übergang zwischen Schule und Beruf so verbessern, dass ihn alle Jugendlichen gut meistern können. Die beste Grundlage dafür bildet eine umfassende und realitätsnahe Berufsorientierung in der Schule. Denn wer einen breiten Überblick über die Berufswahlmöglichkeiten hat, seine Stärken und Schwächen, aber auch die betriebliche Realität des jeweiligen Berufes im Vorfeld kennt, kann den Übergang von der Schule zur erfolgreichen Ausbildung meistern. Darauf legt die BA mit ihren Beratungsfachkräften ebenso wie das Netzwerk ‚Berufswahl-SIEGEL‘ den Fokus. Deshalb unterstützt die BA als Förderpartner das Netzwerk ‚Berufswahl-SIEGEL‘ und engagiert sich bei der Entwicklung von bundesweit einheitlichen Qualitätsstandards in der Berufsorientierung.“

Sylvia Löhrmann, Ministerin für Schule und Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen und Schirmherrin des Berufswahl-SIEGELs in ihrem Bundesland, sagt: „Die Netzwerk-Schulen zeigen eindrucksvoll, wie die Berufs- und Studienorientierung in der Praxis aussehen kann. Wer nach guten Beispielen für die schulische Praxis sucht, wird hier fündig. Nordrhein-Westfalen setzt sich dafür ein, Schülerinnen und Schülern den Übergang von der Schule in Beruf und Studium zu erleichtern. Als erstes Flächenland haben wir in NRW damit begonnen, ein landesweit einheitliches Übergangssystem mit einer verpflichtenden Berufs- und Studienorientierung für alle Schülerinnen und Schüler aufzubauen. Unser Motto lautet: Kein Abschluss ohne Anschluss.“

Das Bundesnetzwerk Berufswahl-SIEGEL wird von SCHULEWIRTSCHAFT Deutschland betreut, das von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln getragen wird. Es wird von der Bundesagentur für Arbeit, der Siemens AG sowie der Robert Bosch Stiftung gefördert. Ziel des Netzwerkstages ist es, dass Schulen ihre guten Ideen miteinander austauschen und voneinander lernen.


PRESSE - INFORMATION Nr. 041/2015, 10. September 2015

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