31.08.2010

Experten diskutieren über deutsch-israelische Wirtschaftsbeziehungen

Die Perspektiven der deutsch-israelischen Wirtschaftsbeziehungen und der wirtschaftlichen Entwicklung Israels stehen im Fokus einer gemeinsamen Vortrags- und Diskussionsveranstaltung, zu der die Konrad Adenauer-Stiftung und die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände am 31. August  nach Berlin einladen.
Seit der Gründung des Staates Israel ist die wirtschaftliche Entwicklung des Landes und die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Deutschland von großer Bedeutung.
Der Wandel vom agrarischen Schwellenland zur High-Tech-Nation („von Jaffa zu Java“) hat zu einem beeindruckenden wirtschaftlichen Aufschwung des Landes geführt. In den 60 Jahren seit der Staatsgründung ist das Bruttoinlandsprodukt um das 60fache gewachsen und liegt heute höher als in manchen EU-Staaten.


Bis zur weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise hatte sich die israelische Wirtschaft mit guten Wachstumsraten, einer historisch niedrigen Arbeitslosenquote und hohen ausländischen Investitionen sehr positiv entwickelt. Die Aufnahme in die OECD im Mai 2010 soll zudem dazu beitragen, die Armut und wirtschaftliche Ungleichheit in Israel zu bekämpfen.

Die Wirtschaftsbeziehungen zu Deutschland sind seit der deutschen Aufbauhilfe in den 50er Jahren stetig ausgeweitet worden. In der EU ist Deutschland der größte Handelspartner Israels. Im Rahmen der zweiten deutsch-israelischen Regierungskonsultationen 2010 hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel einen Innovationstag für israelische Unternehmen angekündigt, der insbesondere dem Mittelstand dienen soll.

Über die vielversprechenden Perspektiven der deutsch-israelischen Wirtschaftsbeziehungen und der wirtschaftlichen Entwicklung Israels wollen deutsche und israelische Experten diskutieren.


Die Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zum Thema


„Die wirtschaftliche Entwicklung Israels und die deutsch-israelischen Wirtschaftsbeziehungen“


findet statt am 31. August 2010, 18 Uhr,  in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung, Tiergartenstraße 35, 10785 Berlin.


Interessenten melden sich bitte an per Email unter anmeldung-berlin@kas.de oder per Fax unter 030/26996-3217 an.
WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN